Die Notwendigkeit Weisheitszähne zu entfernen, kann unterschiedliche Ursachen haben, wie z.B.
Häufig sind die Weisheitszähne von Knochen bedeckt (Retention) oder treten nur teilweise durch die Schleimhaut (Teilretention), was das Risiko einer Komplikation oder Entzündung erhöht.
Ein wichtiger Aspekt bei der Entfernung der Unterkiefer-Weisheitszähne ist die Lage des Nervus Alveolaris Inferior.
Bei einer engen Lagebeziehung des Weisheitszahns zu diesem Nerv kann eine dreidimensionelle Aufnahme zur genauen Einschätzung und Planung notwendig (DVT) sein.
Meist ist für diesen Eingriff eine lokale Anästhesie ausreichend, wir können Ihnen diesen und auch alle anderen Eingriffe aber natürlich auch in Vollnarkose anbieten.
Die Wurzelspitzenresektion bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei welchem man entzündliche Veränderungen im Kieferknochen, welche im Bereich der Wurzelspitze liegen, behandelt.
Indikationen hierfür können sowohl anhaltende Beschwerden nach bereits erfolgter endodontologischer Behandlung (Wurzelkanalbehandlung) sein, wie auch:
Hat ein Zahn bereits eine Wurzelkanalbehandlung erhalten und macht weiterhin Beschwerden, ist eine Wurzelkanalbehandlung, aufgrund anhaltender Beschwerden nicht möglich oder hat sich an der Wurzelspitze eine entzündliche Veränderung oder größere Zyste gebildet, kann die Durchführung einer Wurzelspitzenresektion zur Rettung des Zahnes indiziert sein.
Hierbei wird die Wurzelspitze mitsamt der umgebenden, entzündlichen Veränderung / Zyste entfernt. Der Wurzelkanal wird entweder von oral (orthograd) oder von Seiten der Wurzelspitze (retrograd) mittels Piezosurgery erweitert, gereinigt und bakteriendicht verschlossen.
Ist die WSR erfolgreich, schließt der Knochen den entstandenen Hohlraum von selbst. Um dies zu kontrollieren, fertigen wir 6-9 Monate nach dem Eingriff eine Kontrollaufnahme an.
Viele Patienten müssen aufgrund von Allgemeinerkrankungen (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Schlaganfall, Asthma, Allergien etc.) täglich viele Medikamente einnehmen und gelten daher als Risikopatienten. Wenn ein Risikopatient einen chirurgischen Eingriff benötigt, sind deshalb spezielle Vorsichtsmaßnahmen unumgänglich.
In enger Zusammenarbeit mit den behandelnden Kolleginnen und Kollegen (Hausarzt, Kardiologe, Onkologe etc.) planen wir Ihren Eingriff und können so das Gefahrenrisiko abschätzen und für Sie einen möglichst sicheren Ablauf gewährleisten.
Wenn Sie uns bereits zum Vorgespräch alle relevanten Unterlagen mitbringen, wie z.B. Adresse des Hausarztes (Telefon), Medikamenten-Liste, Allergiepass usw. erleichtert uns das die Planung.
Socket Perservation bezeichnet eine Intervention, die die Knochenresorption nach einer Zahnentfernung reduziert. Ist es im Vorfeld einer Zahnentfernung bereits wahrscheinlich, dass an dieser Stelle später ein Implantat gesetzt werden soll, kann man bereits bei der Zahnentfernung unterstützende Maßnahmen zur Knochenregeneration durchführen.
Diese verhindern, dass es im Bereich des Zahnfaches (Alveole) nach der Extraktion zu größeren resorptiven Veränderungen kommt.
Durch das Einbringen von Eigenknochen, Knochenersatzmaterial und PRF (Plateled Rich Fibrin) kann das Volumen des Knochens erhalten werden. So lassen sich spätere zeit- und kostenintensive Eingriffe zum Knochenaufbau häufig vermeiden.
Trotz der guten Ergebnisse gehört die Socket Preservation leider zu den Verfahren, welche von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
3D-Aufnahmen Ihres Gesichtsschädels und die Scans der Abdrücke Ihres Gebisses können heutzutage im Computer mit Hilfe einer bestimmten Software überlagert werden.
Mit Hilfe einer dreidimensionalen Planung kann man schon im Vorfeld eines Eingriffs das genaue Knochenangebot am OP-Ort bestimmen und so die optimale Implantatposition, auch unter Berücksichtigung der prothetischen Aspekte, festlegen.
Diese Position wird dann mittels einer „Bohrschablone“ in Ihren Mund übertragen. So können wir den Eingriff für Sie optimal planen.
Unser Ziel ist ein gut vorhersagbarer, komplikationsloser Eingriff.
Dentale Implantate sind „künstliche Zahnwurzeln“, die anstelle der eigenen Zähne Zahnersatz tragen können. Sie werden in den Knochen eingesetzt und nach einer Einheilphase von 4 Monaten (Osseointegration) stehen sie für die Versorgung zu Verfügung.
Implantate könne viele Funktionen erfüllen:
Ziel dieses Eingriffs ist es, das Knochenangebot im Oberkiefer vertikal zu vermehren, so dass ein ausreichend langes Implantat inseriert werden kann.
Dies wird erreicht, indem man die Schneidersche Membran, welche die Kieferhöhle auskleidet nach oben mobilisiert und in den entstandenen Raum, zwischen der Membran und dem knöchernen Kieferhöhlenboden, Knochen augmentiert.
Hierzu verwenden wir eine Mischung aus Knochenersatzmaterial, Eigenknochen oder mit wachstumsfaktoren-reichem Plasma (PRF) auf, welches in den folgenden 4-6 Monaten verknöchert. So können atrophierte Oberkieferverhältnisse sicher verbessert werden und so die Voraussetzungen für ein Implantat mit optimaler Belastung und Langlebigkeit hergestellt werden.
Bei diesem Eingriff entnimmt man mittels Piezosurgery eine Knochenschale aus der Kieferwinkelregion und befestigt sie an der entsprechenden Stelle. Ausgeformt wird meist mit einer Mischung aus Eigenknochenspänen, Knochenersatzmaterial und PRF (Plateled Rich Fibrin). Nach einer Heilungsdauer von 6 Monaten können die Befestigungsschrauben entfernt und das Implantat inseriert werden.
Im Falle einer generellen, stark ausgeprägten Atrophie des Ober- bzw. Unterkiefers kann ein Knochenaufbau auch mittels Eigenknochen aus der Beckenregion erfolgen. Hierdurch ist der vorhersagbare und stabile Aufbau von großen Volumina erreichbar. Diese Eingriffe werden unter Vollnarkose und unter stationären Bedingungen durchgeführt.
Das Feld der Mund.- Kiefer.- und Gesichtschirurgie beinhaltet auch dermatochirurgische EIngriffe, welche wir Ihnen in unserer Praxisklinik anbieten können.
Hierbei handelt es sich um die Entfernung gutartiger oder bösartiger Veränderungen der äußeren Haut. Nach der Entnahme des suspekten Areals werden die Proben histopathologisch untersucht.
Die Komplexität der Anatomie des Gesichtes und die hohen ästhetischen Anforderungen macht die Dermatochirurgie in dieser Region zu einer höchst komplexen Tätigkeit, die eine lange chirurgische Erfahrung und Expertise voraussetzen, um ästhetische Ergebnisse zu erzielen.
Natürlich können wir Ihnen auch schon bestehende Narben überarbeiten und ästhetisch schöner gestalten.